IAA 2009 – Supercarwochen in Frankfurt
Dennis GerikeTotgesagte leben länger. Wer gedacht hat, die Finanzkrise und das das neu entdeckte Ökogewissen der Autohersteller würden dazu führen, dass es auf der weltweit größten Automobilausstellung in Frankfurt nur noch um Kleinwagen, Hybrid- und Elektroantrieb geht hat sich mächtig getäuscht. Schon bevor die 2009er IAA überhaupt losging tauchten fast im 24-Stunden-Takt Bilder, Videos oder Informationen von neuen Supersportwagen aus dem Hause Ferrari, Lamborghini, McLaren, Mercedes, BMW & Co auf.
Seriensportwagen-Highlights
Unter den Premieren waren einige Gesichter, die man schon länger kennt, wie z.B. der Lamborghini Reventón Roadster, Audi R8 Spyder oder Wiesmann Roadster MF5 – nur diesmal in der oben-ohne-Ausführung. Aber auch echte Neuheiten waren bei, vorrangig aus Italien, Deutschland und England. Das größte Aufsehen erregte neben Ferrari 458 Italia und McLaren MP4-12C sicherlich der neue Mercedes Flügeltürer SLS AMG.
Tuning-Highlights
Unter 500 PS läuft bei der deutschen Tuner-Elite gar nichts. Hamann pumpt BMWs Sport-SUV X6 auf üppige 501 PS auf, Geiger spendiert der nicht wirklich untermotorisierten Corvette zusätzliche 63 PS (nun 710 PS) und Brabus schießt mit seinem E V12 Black Baron den Vogel ab. 800 PS schieben die komplett schwarz lackierte Limousine in 3,7 Sekunden auf Hundert. Topspeed: 370 km/h!
Concept Car Highlights
Den Gegenpol bilden die Öko-Sportwagen-Studien von BMW, Audi und Mercedes. Allen gemeinsam: sie sind noch weit von der Markreife entfernt. Dank frischem Design und leistungsstarken Hybrid- bzw. Elektroantrieben lassen sie aber weiterhin auf faszinierende Sportwagen mit viel Fahrspaß hoffen – auch nach dem Erdöl-Zeitalter.
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