Tokyo Mater: “Cars” trifft “Fast and Furious”
Dienstag, 09. November 2010Während der zweite Teil des Kult-Animationsfilms Cars noch etwas auf sich warten lässt, hat Pixar derweil eine kleine Serie an Kurzfilmen aufgelegt. Statt den Star der Show, den Rennwagen Lightning McQueen weiterhin in die Protagonistenrolle zu stecken rückt eine der Nebenfiguren ins Rampenlicht. Lightnings verrosteter Kumpel Mater, seines Zeichens Abschleppwagen spielt in Mater’s Tall Tales die Hauptrolle und erzählt in insgesamt neun Geschichten aus seinem bewegten Leben.
Das Highlight für Autofans ist sicherlich die Episode Tokyo Mater. Bei der sehr authentischen Umsetzung weiß man nicht, ob der Film eine Parodie oder eine Hommage auf The Fast and the Furious darstellen soll. Wie in Tokyo Drift, dem vierten Teil der F&F-Saga stehen spektakuläre Drifts mit getunten Autos im nächtlichen Tokyo auf dem Programm. Mittendrin: Mater, die Yakuza und die Miata-Schwestern.
Der gesamte Stil, sei es die Art der Kameraführung, die Lichteffekte, die Locations, die Choreographie der Drifts oder auch der Musik-Stil erinnern frappierend an die Vorlage. Trotzdem ist Tokyo Mater ein eigenständiger Film geworden, der beide Universen perfekt miteinander vereint.
In Deutschland ist an die Filme leider schwer ranzukommen. Bisher liefen sie nur in den amerikanischen Networks. Seit 2. November sind sie auch im amerikanischen Amazon Shop erhältlich. Im deutschen Shop dagegen Fehlanzeige. Man kann nur hoffen, dass in Zukunft doch noch ein paar Exemplare auf den alten Kontinent schwappen.




