Artikel mit ‘Ferrari’ getagged

Sportwagen-Highlights 2011

Montag, 24. Januar 2011
BMW 1er M Coupé - BMW M3 (E30)

Der Ur-M3 bekommt nach 25 Jahren einen würdigen Nachfolger: das BMW 1er M Coupé

2011 wird ein guter Sportwagen-Jahrgang. Alle auf RWD Cars vertretenen Marken bringen dieses Jahr neue Modelle bzw. Modellvarianten auf die Straße. Bei BMW ist es das 1er M Coupé und der neue M5. Bei Ferrari steht der Nachfolger des 612 Scaglietti und die Spider-Variante des 458 Italia vor der Tür, und bei Lamborghini gibts den komplett neuen Aventador.

BMW 1er M Coupé

Die Bayern hatten nun lange genug ihren Spass mit den über 550 PS starken SUV-Ungetümen X5 M und X6 M. Jetzt rollen endlich wieder “richtige” Sportwagen vom M-Band. Kurz vor Auslaufen der ersten Generation des 1ers schiebt die M GmbH im Mai noch schnell eine M-Version nach. Nach M6, M5 und M3 wäre die logische Bezeichnung M1 gewesen. Glücklicherweise konnte BMW der Versuchung widerstehen, diesen historischen Namen zu “missbrauchen”. Stattdessen wird der stärkste Einser als BMW 1er M Coupé auf den Markt kommen.

Wenn schon nicht zum M1, so kann man dem Power-1er aber eine Verwandschaft zum Ur-M3 bestätigen. Nachdem die Ikone der 80er über die Jahre und Generationen immer größer und schwerer geworden ist, stellt der 1M endlich wieder einen würdigen Nachfolger für den ersten M3 dar. Starker Motor, aggressives Design und dicke Backen machen dem 25 Jahre alten Ahnen alle Ehre. Zudem gibt es das Sondermodell auch nur als 6-Gang-Handschalter – Automatik oder Doppelkupplungsgetriebe sind nicht erhältlich. Ein echtes Driver’s Car eben. Einen Minuspunkt muss sich der 1M aber ankreiden lassen. Zwar ist er mit dem 340 PS starken BiTurbo-Triebwerk mehr als ausreichend motorisiert, andererseits mit 1570 kg nicht gerade ein Leichtgewicht. Trotz Wohlstandsspeck schafft es der Power-1er aber trotzdem die magische 5-Sekunden-Marke beim Sprint auf Tempo 100 zu unterbieten. Die Topspeed ist, wie immer künstlich auf 250 km/h begrenzt.

Der aggressive Farbton auf den Bildern nennt sich übrigens Valencia Orange. Alternativ kann das 1er M Coupé auch in Saphirschwarz oder Alpinweiß geordert werden. Ach ja… der Preis. Von einem Schnäppchen kann man bei 50.500 € nicht wirklich sprechen. Andererseits kostet ein ebenfalls 340 PS starker Audi TT RS schon fast 57.000 €. (weiterlesen …)

24 Stunden Nürburgring 2010 – Hochspannung bis zur letzten Sekunde

Mittwoch, 19. Mai 2010
BMW M3 GT2 - 24h-Rennen Nürburgring 2010

BMW M3 GT2 - 24h-Rennen Nürburgring 2010

Wenn man sich auf eines verlassen kann, dann darauf, dass das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring unberechenbar ist. Am Donnerstag zeigte sich die Eifel erst einmal von seiner schlechtesten Seite und begrüßte die knapp 200 angereisten Teams mit nass-kaltem Wetter. Das erste Zeittraining musste am Abend sogar wegen starken Nebels abgebrochen werden. Die bis dahin gefahrenen Zeiten hatten aufgrund der wiedrigen Bedingungen zwar keine große Aussagekraft, die provisorische Pole des Farnbacher-Ferrari F430 GTC ließ aber dennoch aufhorchen. Seit der Premiere im Jahre 1970 hatte sich nämlich bisher noch kein einziger Ferrari in die Eifel zum 24h-Rennen verirrt. Zum Glück hatte der Eifel-Gott dann doch noch ein Einsehen und schob das schlechte Wetter für den Rest des Wochenendes beiseite.

Die zweite Qualifikation am Freitag lief daraufhin wieder in geordneten Bahnen ab und die Zeitentabellen sahen wieder so aus, wie erwartet. Naja fast. Die Audi-Mannschaft, die mit sage und schreibe sieben R8 LMS angerückt waren, brachten ihre vier Topautos (2x Abt, 2x Phoenix) allesamt in die ersten beiden Startreihen. Mit einer 8:24.753 pulverisierte Polesetter Marco Werner die Bestzeit aus dem Vorjahr, die er um über zehn Sekunden unterbot. Dahinter reihten sich die Porsches von Mamerow und Manthey ein. Der in den letzten vier Jahren dominierende 911er von Manthey (#1) beließ es zwecks Materialschonung bei nur einer gezeiteten Runde. Das reichte für Startplatz 7. Auch BMW blieb etwas hinter den Erwartungen zurück. Die von der extrem erfahrenen Schnitzer-Truppe betreuten M3 GT2 mussten sich vererst mit Platz 8 und 11 begnügen. Dass ein guter Startplatz aber in kaum einem Rennen so irrelevant ist, wie in der Eifel, sollte nicht zuletzt der Farnbacher-Ferrari beweisen. Die Exoten mussten das Rennen von Startplatz 46 in Angriff nehmen und konnten trotzdem noch sehr weit nach vorne fahren.

Die Anzahl an potenziellen Siegkandidaten war dieses Jahr immens. Neben den genannten Teams musste man noch den nagelneuen Hybrid-Porsche (ebenfalls von Manthey eingesetzt) oder den Rest der Audi-R8-Flotte auf der Rechnung haben, ebenso wie die diversen Cup-Porsche oder auch die von Schubert Motorsport und Dörr Motorsport eingesetzten BMW Z4 GT3.

BMW Z4 GT3 - 24h-Rennen Nuerburgring 2010

BMW Z4 GT3

BMW 130i GTR - 24h-Rennen Nuerburgring 2010

BMW 130i GTR #107

Porsche 911 GT3 R Hybrid - 24h-Rennen Nürburgring 2010

Porsche 911 GT3 R Hybrid

Déjà-vu am Samstag-Morgen. Die Seat Leon Supercopas mussten sich im Rahmenrennen wieder über eine nebelverhangene Nordschleife mühen. Nachmittags klarte es aber glücklicherweise wieder auf und DIE Motorsport-Party des Jahres mit über 220.000 Fans an der Strecke konnte beginnen.

Um 15:00 Uhr hatte das Warten endlich ein Ende. Das fast 200 Fahrzeuge starke Feld stürzte sich mit lautem Gebrüll ins Abenteuer “Grüne Hölle”. Dass Manthey im Qualifying bei weitem nicht alle Karten aufgedeckt hat, musste die Konkurrenz schon auf den ersten Metern schockiert feststellen. Der Porsche mit Marcel Tiemann am Steuer flügte durchs Feld, als gäbe es kein Morgen mehr. Nach wenigen Kilometern, noch bevor es überhaupt auf die Nordschleife ging war der 911er an allen Gegnern, inklusive der Viererformation R8 vorbei und hatte sich am Ende der Grand-Prix-Strecke schon ein paar Sekunden Vorsprung erarbeitet. Begeistert waren die gegnerischen Teams von Audi und BMW davon nicht gerade, sollte doch das Balance of Performance-System die Fahrzeuge dicht beieinander halten. Die Geschichte war aber recht schnell wieder vergessen, denn die nächsten 24 Stunden wurden ereignisreicher als eine gesamte DTM- und Formel-1-Saison zusammen. (weiterlesen …)

IAA 2009 – Supercarwochen in Frankfurt

Mittwoch, 30. September 2009

Totgesagte leben länger. Wer gedacht hat, die Finanzkrise und das das neu entdeckte Ökogewissen der Autohersteller würden dazu führen, dass es auf der weltweit größten Automobilausstellung in Frankfurt nur noch um Kleinwagen, Hybrid- und Elektroantrieb geht hat sich mächtig getäuscht. Schon bevor die 2009er IAA überhaupt losging tauchten fast im 24-Stunden-Takt Bilder, Videos oder Informationen von neuen Supersportwagen aus dem Hause Ferrari, Lamborghini, McLaren, Mercedes, BMW & Co auf.

Seriensportwagen-Highlights

Unter den Premieren waren einige Gesichter, die man schon länger kennt, wie z.B. der Lamborghini Reventón Roadster, Audi R8 Spyder oder Wiesmann Roadster MF5 – nur diesmal in der oben-ohne-Ausführung. Aber auch echte Neuheiten waren bei, vorrangig aus Italien, Deutschland und England. Das größte Aufsehen erregte neben Ferrari 458 Italia und McLaren MP4-12C sicherlich der  neue Mercedes Flügeltürer SLS AMG.

The-Koenigsegg-Trevita-01

Koenigsegg CCRX Trevita

2011-McLaren-MP4-12C-03

McLaren MP4-12C

Aston Martin Rapide

Aston Martin Rapide

Wiesmann Roadster MF5

Wiesmann Roadster MF5

Ferrari 458 Italia

Ferrari 458 Italia

Porsche 911 GT3 RS

Porsche 911 GT3 RS

Mercedes SLS AMG

Mercedes SLS AMG

Audi R8 Spyder

Audi R8 Spyder

Lamborghini Reventón Roadster

Lamborghini Reventón Roadster

Tuning-Highlights

Unter 500 PS läuft bei der deutschen Tuner-Elite gar nichts. Hamann pumpt BMWs Sport-SUV X6 auf üppige 501 PS auf,  Geiger spendiert der nicht wirklich untermotorisierten Corvette zusätzliche 63 PS (nun 710 PS) und Brabus schießt mit seinem E V12 Black Baron den Vogel ab. 800 PS schieben die komplett schwarz lackierte Limousine in 3,7 Sekunden auf Hundert. Topspeed: 370 km/h!

GeigerCars Corvette ZR1

GeigerCars Corvette ZR1

Brabus E V12 Black Baron

Brabus E V12 Black Baron

Hamann Tycoon Evo BMW X6

Hamann Tycoon Evo BMW X6

Concept Car Highlights

Den Gegenpol bilden die Öko-Sportwagen-Studien von BMW, Audi und Mercedes. Allen gemeinsam: sie sind noch weit von der Markreife entfernt. Dank frischem Design und leistungsstarken Hybrid- bzw. Elektroantrieben lassen sie aber weiterhin auf faszinierende Sportwagen mit viel Fahrspaß hoffen – auch nach dem Erdöl-Zeitalter.

BMW Vision Efficient Dynamics Concept

BMW Vision Efficient Dynamics Concept

Audi e-Tron

Audi e-Tron

Mercedes SLS AMG eDrive

Mercedes SLS AMG eDrive

RWD Cars News: Ferrari- und Lamborghini-Bereich freigeschaltet

Sonntag, 01. Februar 2009
Ferrari - Lamborghini

Ferrrari & Lamborghini

Seit dieser Woche sind nun auch der Ferrari- und der Lamborghini-Bereich auf RWD Cars frei zugänglich. Alle Texte von der alten Domain (www.racing-forever.de) sind übertragen und werden in den nächsten Wochen kräftig überarbeitet und mit Bildern, Links und Datenblättern ausgestattet.

Der neue Ferrari California ist mir natürlich nicht entgangen und wird schnellstmöglich auch eine Seite auf RWD Cars bekommen. Hier schonmal ein kleiner Appetizer von der offiziellen Ferrari-Homepage: www.ferraricalifornia.com.

RWD Cars erwacht!

Sonntag, 18. Januar 2009
RWD Cars Logo

RWD Cars Logo

Alte Idee, neuer Name – und alles viel besser. So, oder so ähnlich könnte man das neue RWD-Cars.de zusammenfassen. Nach mehreren Monaten fleißigen Werkelns geht der Nachfolger von www.racing-forever.de nun endlich online. Im Kern geht es weiterhin darum ein hilfreiches Nachschlagewerk für meine heckgetriebenen Lieblinge zu schaffen – daher das RWD im Namen (RWD = Rear Wheel Drive = Heckantrieb). Den Anfang macht die Modellübersicht von BMW (zurückgehend bis in die 70er Jahre, als BMW mit der Nummerierung der Serien á la 3er, 5er und 7er begann). Jedes Auto wird durch einen kurzen Artikel vorgestellt, der Modell-Varianten, Motorisierungen, Besonderheiten und eventuelle Motorsportaktivitäten zusammenfasst. Dazu gibt es eine Auswahl handverlesener Links zu Webseiten, die sich intensiver mit dem jeweiligen Auto beschäftigen (z.B. Foren, Fanseiten oder Clubs). Jeder Artikel wird von einer Bildergalerie flankiert und schlußendlich gibt es noch die Datenblättern, um in den technischen Details stöbern zu können. In Kürze werden diese Übersichten auch für Ferrari und Lamborghini folgen.

Jede Marke ist über eine eigene Subdomain erreichbar, also bmw.rwd-cars.de, ferrari.rwd-cars.de und lamborghini.rwd-cars.de (siehe große Logos am oberen Bildrand).

RWD Cars is proudly powered by WordPress
Artikel (RSS) und Kommentare (RSS).